Suchtprävention/Mediensucht

Fachforum Mediensucht
Medienabhängigkeit ist eine relativ neue Problematik, die mit der Verbreitung der digitalen Medien einhergeht, da diese in unserem Leben eine immer stärkere Rolle einnehmen und  durch ihre unterschiedlichen Anwendungsformen einen starken Reiz ausüben. Das Fachforum Mediensucht ist ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Einrichtungen, Institutionen und Personen, die in in ihren spezifischen Fachbereichen mit der Problematik der Medienabhängigkeit konfrontiert sind. Unter ihnen befinden sich PädagogInnen, BeraterInnen, TherapeutInnen und PsychologInnen aus den Fachbereichen Prävention, Beratung und Therapie. Auf der Seite finden sowohl Hilfesuchende als auch Fachpersonen zu dem Thema Medienabhängigkeit Informationen und erhalten die Möglichkeit zum Austausch erhalten.
 
Ins Netz gehen
setzt als Präventionsangebot bei Mädchen und Jungen ab 12 Jahren an, um den kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit Computerspielen und Internet zu fördern. Der überwiegende Teil der jugendlichen Nutzerinnen und Nutzer bewegt sich in einem maßvollen Rahmen. Damit das so bleibt, sollen sie durch "Ins Netz gehen" für problematische Entwicklungen sensibilisiert werden. Das Internetportal www.ins-netz-gehen.de richtet sich direkt an die jugendliche Zielgruppe und sensibilisiert interaktiv für einen maßvollen Umgang mit Internet einerseits, und für mögliche Problementwicklungen andererseits. In einem Selbsttest können die Jugendlichen überprüfen, ob bei ihnen internet- oder computerspielbezogene Störungen bestehen. Ein speziell entwickeltes Online-Beratungsprogramm („Das andere Leben“) bietet individuelle Unterstützung an, wenn eine Tendenz zur suchtähnlichen Nutzung von Computerspielen und Internetangeboten vorliegt.
Teste dich:
 
Blu:prevent
Suchtprävention lebensweltorientiert! Hier werden lebensweltnahe Konzepte und Maßnahmen für Kinder und Jugendliche zur Prävention entwickelt.  Nicht nur Alkohol spielt in der heutigen Suchtlandschaft eine entscheidende Rolle, sondern auch der Konsum von Drogen, Nikotin, Medien und Verhaltenssüchte [nichtstoffgebunden].  Unter den vielfältigen Angeboten findet sich auch die Blue:App und ein Onlinemodul zur digitalen Suchtprävention im Unterricht.
 
 
Selbsttest zur Smartphone Nutzung:
Der Selbsttest hat das Ziel, eine verstärkte Reflexion und Selbstregulation im Rahmen der eigenen Smartphone-Nutzung anzuregen. Er soll Denkanstöße geben zu Fragen wie „Wie verwendest du dein Smartphone im Alltag?“, oder „Wie wichtig ist es für dich ganz persönlich?“. Wichtig ist, dass bei der Beantwortung der Fragen niemand bewertet wird und es keine richtigen oder falschen Antworten gibt.