Drogen

Beratungstellen in Frankfurt am Main für junge Menschen und deren Eltern

Die Drogen- und Suchthilfe Stadt Frankfurt am Main bietet ein breit gefächertes Angebot an Hilfen und Anlaufstellen an, die gezielt auf die unterschiedlichen Formen von riskantem Verhalten, Missbrauch und Sucht der verschiedenen Zielgruppen eingehen können.

Die erste Anlaufstelle für Betroffene sind zumeist die Beratungsstellen. Sie haben sich über die Jahre die Aufgaben aufgeteilt. Die Jugend- und Drogenberatungsstellen richten sich vor allem an Menschen unter dreißig Jahren und an alle, die illegale Substanzen konsumieren. Jede Beratungsstelle weist ein eigenes Profil an Angeboten auf, doch alle Beratungsstellen können untereinander an die beste Adresse für den individuellen Fall vermitteln.

Alle Drogen- und Suchthilfeangebote sind kostenlos und auf Wunsch anonym. Die Mitarbeitenden aller Drogenhilfeeinrichtungen haben Schweigepflicht und ein Zeugnisverweigerungsrecht.

www.frankfurt.de/sixcms/media.php/738/CaBS%20Flyer%20innen%2031.pdf


Sucht- und Drogennotruf
Bas!s Beratung, Arbeit, Jugend und Kultur e.V.
Heddernheimer Landstraße 145
60439 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 623451 Drogennotruf (08:00 - 23:00 Uhr)
Telefon: +49 (0)180 5313031 Drogennotruf (24:00 Stunden/ Tag) deutschlandweit
Telefax: +49 (0)69 9441998     
E-Mail: info@basis-ev.eu
Internet: www.basis-ev.eu  
www.rauchmelder-bac.de


Jugendberatung und Suchthilfe Am Merianplatz, Frankfurt (JBS)
Musikantenweg 39
60316 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 943303-0
Telefax: +49 (0)69 943303-29
E-Mail jbsmerian@jj-ev.de
Internet: www.drogenberatung-jj.de/jugendberatung-und-suchthilfe-am-merianplatz


Jugendberatung und Suchthilfe Sachsenhausen, Frankfurt (JBS)
Fachstelle für ausländische Drogenabhängige
Wallstraße 25
60594 Frankfurt
Telefon: +49 (0)69 610902-0
Telefax: +49 (0)69 610902-29
E-Mail: jbssachsenhausen@jj-ev.de
www.drogenberatung-jj.de


Jugend- und Drogenberatung Höchst Verein Arbeits- und Erziehungshilfe e.V.
Gebeschusstraße 35
65929 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 3399870
Telefax: +49 (0)69 33998720
E-Mail: beratunghoechst@vae-ev.de
Internet: www.vae-ev.de 


Drop in - Fachstelle Nord für Suchtfragen Verein Arbeits- und Erziehungshilfe e.V.
Karlsruher Straße 9
60329 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 95103250
Telefax: +49 (0)69 951032510
E-Mail: dropin@vae-ev.de
www.dropin-frankfurt.de (mit Online-Beratung) 


Alice-Project von Basis e.V.
Heddernheimer Landstraße 145
60439 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 48 00 49 50
Telefax: +49 (0)69 944 1 998
E-Mail: contact@alice-project.de
Internet: www.alice-project.de


Drogenreferat der Stadt Frankfurt am Main
Das Drogenreferat ist als städtisches Referat direkt der Gesundheitsdezernentin unterstellt und ist verantwortlich für die Umsetzung der Drogen- und Suchtpolitik in Frankfurt in den Bereichen Suchtprävention, Drogen- und Suchthilfe und Öffentlichkeitsarbeit.

Alte Mainzer Gasse 37
60311 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69212 30124
Telefax: +49 (0)69 212 30719
E-Mail: drogenreferat@stadt-frankfurt.de
www.drogenreferat.stadt-frankfurt.de


Drogentrendstudie MoSyD 2016 des Drogenreferates der Stadt Frankfurt am Main
www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=3003&_ffmpar[_id_inhalt]=33003591

 

Internetangebote zum Thema Suchtprävention

Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

www.rauch-frei.info
ist ein Internetangebot, das insbesondere Jugendliche über Wirkungen, Risiken und gesundheitliche Folgeschäden des Rauchens informiert. Die Internetseite zum Thema "Nichtrauchen" für die Jugendlichen besteht im Wesentlichen aus den Elementen "Information", Kommunikation (Rauchfrei-Community) und "individualisiertes Ausstiegsprogramm".

Die "rauchfrei"-Kampagne ist darauf ausgerichtet, den Einstieg in das Rauchen zu verhindern, vor Passivrauch zu schützen und Raucherinnen und Raucher beim Aufhören zu unterstützen. Die Internetseite www.rauchfrei-info.de richtet sich primär an die Zielgruppe der Erwachsenen und bietet ein breites Informationsspektrum rund um das Thema "Rauchen/Nichtrauchen". Neben dem Informationsangebot ist auf der Internetseite ein Programm zum Ausstieg aus dem Rauchen eingerichtet, das mittels individualisierter Rückmeldungen per E-Mail über 4 Wochen beim Rauchverzicht unterstützt.


www.drugcom.de
ist ein niedrigschwelliges Internet-Projekt, dass drogenaffine Jugendliche über den Freizeitsektor anspricht. Ziel ist es, die Kommunikation mit bereits drogenerfahrenen Jugendlichen zu fördern. Mit Hilfe internetgestützter, anonymer Informations- und Beratungsmöglichkeiten sollen jugendliche Drogenkonsument/innen dazu angeregt werden, den eigenen Drogenkonsum kritisch zu reflektieren und ggf. zu modifizieren.


www.spielen-mit-verantwortung.de
ist ein umfangreiches Informations- und Hilfeportal zu Glücksspielsucht. Die Seite informiert gezielt über das Gefahrenpotenzial der verschiedenen Glücksspiele, die Entwicklung von Glücksspielsucht und deren Folgen für Betroffene und Angehörige. Außerdem besteht die Möglichkeit einen Selbsttest zum eigenen Spielverhalten zu machen und ein Onlineausstiegsprogramm zu besuchen, sowie sich über Hilfeeinrichtungen in Wohnortnähe zu informieren.


www.check-dein-spiel.de
bietet Betroffenen, Angehörigen und Interessierten Informationen rund um das Themenfeld Glücksspiel und Glücksspielsucht. Wer an Glücksspielen teilnimmt und sich fragt, ob mit seiner Spielweise (noch) alles in Ordnung ist, kann sich darüber hinaus hier selber testen. In der Rubrik Beratung finden Sie Hinweise, welche Anlaufstellen im Zusammenhang mit Glücksspielsucht Beratung und Unterstützung anbieten.


www.ins-netz-gehen.de
setzt als Präventionsangebot bei Mädchen und Jungen ab 12 Jahren an, um den kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit Computerspielen und Internet zu fördern. Der überwiegende Teil der jugendlichen Nutzerinnen und Nutzer bewegt sich in einem maßvollen Rahmen. Damit das so bleibt, sollen sie durch "Ins Netz gehen" für problematische Entwicklungen sensibilisiert werden. Das Internetportal www.ins-netz-gehen.de richtet sich direkt an die jugendliche Zielgruppe und sensibilisiert interaktiv für einen maßvollen Umgang mit Internet einerseits, und für mögliche Problementwicklungen andererseits. In einem Selbsttest können die Jugendlichen überprüfen, ob bei ihnen internet- oder computerspielbezogene Störungen bestehen. Ein speziell entwickeltes Online-Beratungsprogramm („Das andere Leben“) bietet individuelle Unterstützung an, wenn eine Tendenz zur suchtähnlichen Nutzung von Computerspielen und Internetangeboten vorliegt.


www.kenn-dein-limet.de
Ziel der Kampagne „Alkohol? Kenn dein Limit“ ist es die Bevölkerung für die negativen Folgen übermäßigen Alkoholkonsums zu sensibilisieren und die Entwicklung eines riskanten Trinkverhaltens verhindern. Die Kampagne gliedert sich in zwei Schwerpunktbereiche und richtet sich mit spezifischen Maßnahmen und Angeboten zum einen an Erwachsene und zum anderen an Jugendliche zwischen 16- und 24 Jahren.

Die Internetseite www.kenn-dein-limit.de richtet sich speziell an Erwachsene und hält wichtige Informationen zum Thema verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol bereit. Neben einem umfangreichen Informationsangebot über alkoholbedingte gesundheitliche Gefahren und Risiken steht beispielsweise ein Alkohol-Selbsttest zur Verfügung, mit dem der eigene Alkoholkonsum bewertet und das Wissen zum Thema Alkohol getestet werden kann.


www.kenn-dein-limit.info
Das Internetangebot richtet sich an Jugendliche und informiert über Risiken und gesundheitliche Gefahren insbesondere durch von Jugendlichen praktizierten hohen und riskanten Alkoholkonsum.


www.null-alkohol-voll-power.de
Die Alkoholpräventionskampagne „Null Alkohol - Voll Power“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) informiert Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren über die Risiken von Alkoholkonsum und regt sie zu einer Lebensgestaltung ohne Alkohol an. Auf der Website www.null-alkohol-voll-power.de können sich Jugendliche über die Auswirkungen des Alkoholkonsums auf ihren Alltag und ihre Hobbys informieren. In den Rubriken „Wissen“ und „Machen“ werden Informationen, Wissens- und Mitmach-Tests angeboten, unter dem Punkt „Reden“ finden Interessierte Beratungs- und Hilfsangebote. Neben dem Online-Angebot schnürt die Broschüre „Wissen was geht“ die wichtigsten suchtpräventiven Inhalte zu einem kompakten Informationspaket. Sie kann neben weiteren Kampagnenmaterialien kostenlos bestellt werden.


www.alkoholfrei-sport-genießen.de
Im April 2016 haben sich die BZgA und große Breitensportverbände zum Aktionsbündnis „Alkoholfrei Sport genießen“ zusammengeschlossen. Ziel ist es, Erwachsene in Sportvereinen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol im Vereinsleben zu sensibilisieren. Sportvereine sind aufgerufen, eine Veranstaltung unter das Motto „Alkoholfrei Sport genießen“ zu stellen. Die BZgA unterstützt dieses Engagement mit einer kostenlosen Aktionsbox.


www.kinderstarkmachen.de
Die Kampagne "Kinder stark machen" zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche sowie erwachsene Kontaktpersonen mit biopsychosozialen Kompetenzen auszustatten, die ein suchtfreies Leben ermöglichen. Diese Kampagne, deren gegenwärtiger Schwerpunkt auf dem Freizeit- und Sportbereich liegt, wird in enger Kooperation mit den großen Breitensportverbänden sowie Organisationen aus der Jugendhilfe und Suchtprävention durchgeführt.


www.klarsicht.bzga.de
Der BZgA-MitmachParcours KlarSicht will Jugendliche über die Wirkungen und Suchtpotenziale der legalen Suchtmittel Tabak und Alkohol informieren und eine kritische Haltung dazu fördern. Das interaktive Angebot will die Jugendlichen dabei unterstützen, die Risiken von Alkohol- und Zigarettenkonsum klarer zu sehen und verantwortungsbewusst zu handeln. Bei Rollenspielen, Quiz und Diskussionen können sich die Teilnehmenden mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Interessen einbringen.